(Panthera pardus)

STATUS:
In Asien und Teilen von Afrika vom Aussterben bedroht (in Afrika einschließlich und südlich von Gabon, Kongo, Zaire-Tiefland, Uganda und Kenia).

BESCHREIBUNG:
Leoparden sind mittelgroße Katzen mit Fellfarben von Blassgelb über Grau bis Rotbraun. Schultern, obere Läufe, Rücken und Hinterläufe sind mit dunklen Flecken in Rosettenmustern gezeichnet. Auf Kopf, Brust und Hals findet man kleine schwarze Flecken. Der weiße Bauch des Leoparden ist mit großen schwarzen Flecken bedeckt. Schwarze (melanistische) Leoparden sind besonders in dichten Wäldern verbreitet.

GRÖSSE:
Leoparden haben eine Schulterhöhe von 45 bis 80 cm. Sie sind 90 bis 180 cm lang, wobei der Schwanz eine Länge von 60 bis 105 cm erreicht. Männchen wiegen zwischen 37 und 90 kg, Weibchen sind etwas kleiner und leichter.

LEBENSERWARTUNG:
Leoparden werden bis zu 20 Jahre alt.

VERBREITUNG:
Leoparden findet man in fast ganz Afrika und in Asien vom Nahen Osten über Russland, Korea, China, Indien bis nach Malaysia.

LEBENSRAUM:
Leoparden leben in einer Vielzahl von Gebieten, darunter Wälder, Berge, Grasflächen und Wüsten.

NAHRUNG:
Leoparden fressen kleine Huftiere wie Gazellen, Impalas, Rehe und Gnus. Gelegentlich jagen sie auch Affen, Nagetiere und Vögel.

SOZIALVERHALTEN:
Leoparden sind nachtaktive Tiere. Tagsüber ruhen sie sich in dichtem Niederholz oder in Bäumen aus. Leoparden sind Einzelgänger, gute Schwimmer und sehr wendig. Sie können über 6 m weit springen.

NACHWUCHS:
Nach 90- bis 105-tägiger Tragezeit werden 1 bis 6 Junge geworfen. Die durchschnittliche Wurfgröße beträgt 2 bis 3. Jungtiere wiegen bei der Geburt ungefähr 500 g und bleiben 18 bis 24 Monate bei ihrer Mutter.

BEDROHUNGEN:
Leoparden sind durch Fellhandel und menschliches Eindringen in ihre Territorien bedroht.

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