(Loxodonta africana)

STATUS:
Vom Aussterben bedroht.

BESCHREIBUNG:
Der Afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier der Welt und wahrscheinlich auch eines der intelligentesten. An der Rüsselspitze befinden sich zwei fingerartige Strukturen, mit denen das Tier sowohl sanfte als auch starke Bewegungen ausführen kann. Die beeindruckenden Stoßzähne erscheinen im Alter von ungefähr zwei Jahren und wachsen das ganze Leben lang. Elefanten benutzen sie, um Rinde von Bäumen zu schälen, nach Wurzeln oder Wasser zu graben und Junge zu hüten, mitunter setzen sie sie aber auch als Waffe ein.

GRÖSSE:
Männchen erreichen eine Länge von 5,50 bis 6,40 m und wiegen bis zu 6 t. Weibchen sind ungefähr 60 cm kleiner und wiegen ungefähr halb so viel.

POPULATION:
400.000 bis 600.000 (im Vergleich zu ca. 10 Millionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts).

LEBENSERWARTUNG:
Elefanten können 50 bis 60 Jahre alt werden.

VERBREITUNG:
In ganz Afrika südlich der Saharawüste.

LEBENSRAUM:
Elefanten können in fast jedem Gebiet überleben, das über ausreichende Mengen an Nahrung und Wasser verfügt.

NAHRUNG:
Elefanten verbringen ungefähr 16 Stunden pro Tag mit Fressen. Ihre Nahrung ist vielfältig und setzt sich aus Gras, Blättern, Rinde und Früchten zusammen.

SOZIALVERHALTEN:
Elefanten bilden enge Familienstrukturen und leben in festen sozialen Gruppen. Eine Familie wird von einem älteren Weibchen angeführt und beinhaltet normalerweise drei bis vier ihrer Nachkommen sowie deren Junge. Männchen verlassen die familiäre Gruppe im Alter von 12 bis 15 Jahren und leben mitunter als Einzelgänger.

NACHWUCHS:
Weibchen tragen ihre Jungen fast zwei Jahre lang aus. Bei der Geburt wiegt das Kalb ungefähr 110 kg. Eine Elefantenkuh kann alle drei bis vier Jahre gebären.

BEDROHUNGEN:
Bevölkerungswachstum, Verlust von Lebensräumen und Elfenbeinhandel sind die größten Bedrohungen für den Elefanten.

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