(Acinonyx jubatus)

STATUS:
Vom Aussterben bedroht.

BESCHREIBUNG:
Als schnellstes Landtier der Welt ist der Gepard ein Wunder der Evolution. Mit seinem ganz auf Geschwindigkeit ausgelegten schlanken Körper und den langen Beinen erreicht er Geschwindigkeiten von bis zu 112 km/h. Durch das gefleckte Fell, den kleinen Kopf und die kleinen Ohren sowie die charakteristischen "Tränenstreifen" von den Augen bis zur Nase ist der Gepard unter den afrikanischen Großkatzen leicht erkennbar.

GRÖSSE:
Der Gepard ist kleiner als andere Großkatzen. Er erreicht eine Länge von 111 bis 134 cm, der Schwanz ist 66 bis 83 cm lang. Geparde wiegen normalerweise zwischen 50 und 65 kg.

POPULATION:
In freier Wildbahn leben schätzungsweise 9.000 bis 12.000 Geparde.

LEBENSERWARTUNG:
Geparde werden durchschnittlich 10 bis 12 Jahre alt.

VERBREITUNG:
Geparde kamen früher in ganz Afrika und Asien vor, leben heute jedoch nur noch in Teilen von Ost- und Südwestafrika.

LEBENSRAUM:
Geparde leben in offenen und halboffenen Savannen.

NAHRUNG:
Geparde erlegen aufgrund ihrer hohen, jedoch nur kurz durchzuhaltenden Geschwindigkeit schnelle Tiere wie z.B. Gazellen, Gnus, Impalas und kleinere Huftiere. Sie werfen ihre Beute zu Boden und töten sie mit einem erstickenden Biss in die Kehle. Sie müssen schnell fressen, damit sie ihre Beute nicht an andere Raubtiere verlieren.

SOZIALVERHALTEN:
Geparde sind normalerweise Einzelgänger. Weibchen ziehen ihre Jungen ungefähr ein Jahr lang auf, Männchen leben manchmal in einer kleinen Gruppe mit Brüdertieren aus demselben Wurf. Geparde jagen am späten Morgen oder frühen Abend. Die Jagden - von denen nur die Hälfte erfolgreich sind - dauern zwischen 20 und 60 Sekunden.

NACHWUCHS:
Ein Wurf besteht aus zwei bis vier Jungen. Die Jungen sind rauchgrau und haben lange wollähnliche Haare auf dem Rücken, die wahrscheinlich der Tarnung im Gras dienen und sie vor anderen Raubtieren verbergen sollen. Die Mütter bringen ihre Jungen alle paar Tage in neue Verstecke. Ab der fünften bis sechsten Woche folgen sie der Mutter und beginnen, von ihrer Beute zu fressen. Die Jungen bleiben ungefähr ein Jahr bei der Mutter.

BEDROHUNGEN:
Aufgrund des Verlusts an Lebensraum, abnehmender Zahl der Beutetiere, einer hohen Sterblichkeit der Jungen und Problemen mit Farmen ist die Zukunft des Gepards ungewiss.

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